Das Kakogawa Laboratory der Ritsumeikan University entwickelt Roboterhand-Technologien zur Automatisierung von Pulverzuführungsprozessen in der Lebensmittel- und Chemieindustrie.
In Produktionsstätten werden das Dosieren und Zuführen von pulverförmigen Rohstoffen noch immer in hohem Maße manuell durchgeführt. Die gleichzeitige Reduzierung des Arbeitsaufwands und die präzise Bereitstellung definierter Mengen stellen daher eine wichtige Herausforderung dar.
Das Labor hat einen Endeffektor auf Basis der flexiblen Rolling-Hand-Struktur entwickelt, der Material vom Boden eines Behälters aufnehmen und gleichzeitig schnell eine konstante Menge erfassen kann. Ziel ist die Steigerung der Automatisierungseffizienz in Lebensmittelbetrieben.
Gelöste Herausforderungen
FAQ
Was sind die Merkmale der Rolling Hand?
Für welche Anwendungen ist die Technologie vorgesehen?
Worin unterscheidet sie sich von herkömmlichen Verfahren?
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Wir sind das Kakogawa Laboratory der Ritsumeikan University.
Wir haben einen Endeffektor namens Rolling Hand entwickelt. Dabei handelt es sich um die Hand eines Roboters, die für das Greifen definierter Mengen von Pulvermaterialien in der Lebensmittelindustrie ausgelegt ist. Heute möchten wir diese Technologie vorstellen.
Derzeit sind viele Prozesse zur Zuführung von Rohstoffen, insbesondere Pulvermaterialien in der Lebensmittel- und Chemieindustrie, noch stark von manueller Arbeit abhängig. Unser Ziel ist die Automatisierung dieser Prozesse.
Eine Besonderheit dieses Systems besteht darin, dass es Material bis zum Boden eines Behälters aufnehmen kann.
Herkömmliche Industrieroboter vermeiden in der Regel den Kontakt mit Objekten, da dies als riskant gilt. Die von uns entwickelte Roboterhand verfügt jedoch über eine flexible Struktur und kann daher Material direkt vom Behälterboden aufnehmen.
Eine weitere Eigenschaft ist die Fähigkeit, eine konstante Menge zu erfassen. Durch die Begrenzung des Volumens eines behälterförmigen Aufnahmeelements und eine Abstreifbewegung von oben wurde dieser Endeffektor entwickelt, inspiriert von der Art und Weise, wie Menschen Teelöffel oder Esslöffel verwenden.
Das Material wird aufgenommen, abgestreift, in einer definierten Menge erfasst und anschließend in eine Verarbeitungsanlage eingebracht.
Im Vergleich zu konventionellen Systemen, die Waagen zur Dosierung verwenden, kann dieser Prozess deutlich schneller abgeschlossen werden.
Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit einem Startup-Unternehmen an der Entwicklung und praktischen Nutzung solcher Systeme für die Dosierung von Rohstoffen vor dem Versand. Die Arbeiten zur Kommerzialisierung werden fortgesetzt.
Wenn Sie Interesse an dieser Technologie oder diesem Projekt haben, besuchen Sie bitte die Website des Kakogawa Laboratory innerhalb des Actuation Laboratory der Ritsumeikan University. Dort finden Sie die entsprechenden Kontaktinformationen.
Vielen Dank.













